Haarausfall – so kannst du vorbeugen!

 

Von Haarausfall sind viele betroffen – Frauen und Männer gleichermaßen. Solltest du dir Sorgen machen? Wir haben für dich die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

Zuerst einmal ist Haarausfall ein absolut normales und natürliches Phänomen im Lebenszyklus des Haars und sollte kein Grund zur Beunruhigung sein. Übermäßiger Haarverlust kann dagegen störend sein und verschiedene Ursachen haben.

Jeden Tag verlieren wir etwa 50 bis 100 Haare. Die genaue Anzahl hängt natürlich von individuell sehr unterschiedlichen Faktoren ab. Wenn du bemerkst, dass sich in deiner Haarbürste oder auf dem Kissen größere Mengen an ausgefallenen Haaren sammeln als üblich, solltest du aktiv werden.

Ursachen für Haarausfall

Das Haar ist ein sehr sensibles Barometer für unser Wohlbefinden und unseren generellen Gesundheitszustand. Meist verlieren wir im Frühling und Herbst mehr Haare, besonders wenn wir im Sommer viel in der Sonne waren und im Winter durch die Ernährung wenig Vitamine zu uns genommen haben.

Auch nach einer unausgeglichenen Diät, Krankheit oder Behandlung mit Antibiotika sowie bei hormonellen Schwankungen und lange anhaltendem Stress können wir unter verstärktem Haarausfall leiden. Wenn dir die Haare büschelweise ausfallen, solltest du unbedingt einen Bluttest machen lassen. Erkundige dich bei deinem Hausarzt danach!

Stärkerer Haarausfall kann zum Beispiel nach Schwangerschaft und Stillzeit ein normales Phänomen sein, oder auch als Resultat von hormoneller Verhütung und Rauchen auftreten. Eine plötzliche Steigerung des Haarausfalls kann aber auch ein Anzeichen für eine Erkrankung sein, das nicht ignoriert oder als kosmetisches Problem abgetan werden sollte.

Äußere Ursachen für Haarverlust

Haarausfall muss nicht zwangsläufig körperliche Ursachen haben, sondern kann auch von einer falschen Behandlung des Haars herrühren. Unsere Haare haben eine fragile und komplexe Struktur. Die Hauptkomponente Keratin ist ein Protein, das das Innere des Haars vor Schädigung schützt.

Behandlungen wie Färben, Colorieren, Glätten oder Wellen können das Haar stark schwächen, besonders wenn es dabei nicht richtig gepflegt wird.

Trockenes und strapaziertes Haar sieht nicht nur unschön aus, sondern hat auch eine kürzere Lebensspanne – und Haarausfall tritt verstärkt auf.

Wenn du dies an deinem Haar bereits bemerkt hast, solltest du nicht länger zögern und mit der richtigen Behandlung beginnen. Denn ausgefallene Haare können nicht ersetzt werden und es dauert mindestens ein paar Monate, bis neue nachwachsen.

UNSER TIPP:

Wenn du dein Haar oft mit Haarglätter, Lockenstab & Co. stylst, verwende dabei ein Hitzeschutzspray. Es schützt das Haar vor dem Austrockenen sowie vor Hitzeschäden und erleichtert zudem das Styling.

Wie bekämpfst du Haarausfall?

Wenn dein Haar zu wenig Nährstoffe und Vitamine bekommt, solltest du unbedingt auf eine ausgewogenere Ernährung umstellen. Achte darauf, dass du genügend Proteine, Eisen und Biotin (eine Form von Vitamin B) zu dir nimmst. Zusätzlich solltest du dein Haar mit einer aufbauenden und kräftigenden Pflege unterstützen.

Wie bei allen anderen Kosmetikthemen sind auch hier deine täglichen Gewohnheiten entscheidend – denn nur das, was wir regelmäßig tun, zeigt langfristig Wirkung. Verwende ein passendes Shampoo, dass dein Haar nicht beschwert und Haarausfall entgegenwirkt. Zusätzlich ist die regelmäßige Anwendung einer Spülung und einer Pflegekur empfehlenswert.

Wenn dir Produkte zum Ausspülen zu umständlich sind, kannst du auch ein cremiges Serum ausprobieren, das Haarausfall vorbeugt und dein Haar ideal pflegt, ohne es zu beschweren. So kannst du das Ausfallen von bis zu 1.500 Haaren im Monat verhindern. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

 

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.