Gepflegtes Haar auch im Winter

 

Bad Hair Day? Kommt vor. Nur – im Winter können daraus Monate werden! Wind, Schnee und Eiseskälte sind natürliche Feinde von schönem Haar, genau wie überheizte Räume. Von Schuppen über gefürchtete „Mützenhaare“ bis zu statischer Aufladung, Spliss und brüchigen Strähnen reicht die schwarze Liste der Winterprobleme. Doch fürchtet euch nicht – wir haben die Lösungen! 

1. Eine Kopfbedeckung schützt vor Kälte und Wind, doch die berüchtigten „Mützenhaare“ braucht niemand. Um diesen Effekt zu vermeiden, können Sie Ihre Haare mit einem Seidentuch umwickeln, bevor Sie Ihre Wollmütze aufsetzen – oder gleich ganz darauf verzichten. So wird die statische Aufladung verringert und es entsteht weniger Reibung, die das Haar schädigen kann.

2. Das Wichtigste in den kalten Monaten ist eine regelmäßige tiefenwirksame Pflege. Zudem sollten Sie auf eine intensivere Pflegespülung umsteigen. Spülen Sie das Haar zum Abschluss mit kaltem Wasser, um die zugeführte Feuchtigkeit einzuschließen und dem Haar noch mehr Glanz zu verleihen.

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3. Das beste Mittel gegen Spliss ist regelmäßiges Schneiden. Je nach Haarlänge sollte das Haar alle sechs bis zehn Wochen nachgeschnitten werden, um gesund und schön auszusehen. Produkte wie Pflegeöle oder Seren helfen zusätzlich, das Erscheinungsbild gesplisster Haarspitzen deutlich zu lindern.

4. Im Winter ist auch die Kopfhaut oft von Trockenheit und Juckreiz betroffen und wenn der Feuchtigkeitsgehalt in der Luft abnimmt, kann sie weiter austrocknen und sich abschuppen. Wählen Sie die passenden Pflegeprodukte oder greifen Sie auf eine Behandlung mit natürlichen Hausmitteln zurück: Reiben Sie zuerst Zitronensaft sanft auf die Kopfhaut. Anschließend massieren Sie langsam zwei Esslöffel erwärmtes Olivenöl ein, das so bis in die Haarwurzeln gelangen kann. So bekämpfen Sie Schuppen und Frizz, beugen Haarbruch vor und Ihr Haar erhält einen schönen Glanz.

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5. Denken Sie daran, dass das Haar im Winter trockener und brüchiger und dadurch viel empfindlicher sein kann. Vermeiden Sie deshalb übermäßiges Bürsten oder verwenden Sie eine spezielle Bürste, die besonders sanft zum Haar ist. Und gehen Sie auf keinen Fall mit nassem Haar ins Freie – darüber würde nicht nur Ihre Mutter schimpfen, sondern Sie riskieren auch Haarschäden, denn das Haar kann buchstäblich brechen, wenn es gefriert!

6. Beschränken Sie die Verwendung von Föhn, Lockenstab und Co., da das Haar dadurch noch mehr austrocknet, und verwenden Sie zuvor ein Pflegeprodukt, das nicht ausgespült wird. Nutzen Sie die geringste Wärmestufe des Föhns und richten Sie die Föhnluft auf den Haaransatz.

7. Denken Sie auch über die Anschaffung eines Luftbefeuchters nach – Haut und Haare werden es Ihnen danken. Vielleicht assoziieren Sie Luftfeuchtigkeit sofort  mit krausem Haar, doch in beheizten Räumen ist die Luft extrem trocken. Mithilfe eines Luftbefeuchters wird ihr Feuchtigkeit zugeführt und so lässt sich auch die statische Aufladung des Haars reduzieren.

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Mit diesen einfachen Tipps sollten Sie gut durch die kalte Jahreszeit kommen. Und denken Sie immer daran, Ihre Haare in jedem Fall sanft zu behandeln. Genießen Sie den Winter!

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